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Themenbereich Weitere Themen - Notfall Schlaganfall

 

 
Notfall Schlaganfall

Es gibt vielfältige Gründe für Schlaganfälle (Arterienverkalkung, Gefässmißbildungen, Herz- fehler).  Rund 200.000 Menschen jeden Alters erleiden jährlich einen Schlaganfall.  Grund-sätzlich kann man jedoch behaupten, daß das Risiko mit zunehmendem Alter steigt.
Die Erkrankung verursacht durch die Lang- zeitfolgen wie Pflegebedürftigkeit und Langzeit- rehabilitation die höchsten Kosten aller Krankheitsbilder.

 

Behandlung und Fortschritte

Positiv ist zu vermerken, daß in den letzten Jahren immense Fortschritte in der Primär- und Sekundärprevention (sog. “stroke units“ mit Geräten für Computer- und Magnetresonanz-tomographie) des Schlaganfalls und in der Akuttherapie („Lysetherapie“) gemacht wurden.
Nach der Akutbehandlung folgen meist monatelange Aufenthalte in  Rehabilitationskliniken mit
Krankengymnastik, Sprachtherapie und Ergotherapie.
Die Betroffenen mit Lähmungen von Bein und Hand auf einer Körperseite müssen wieder erlernen diese zu bewegen, was zum Teil Jahre dauern kann.

 

Risikofaktoren und Prävention

Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

- arterielle Hypertonie
- erhöhte Blutfettwerte
- Bewegungsmangel
- Zigarettenrauchen

Auch das männliche Geschlecht stellt ein Risiko dar; bei Frauen die Einnahme oraler Kontrazeptiva.
Um sich also vor einem Schlaganfall zu schützen, sollte man darauf achten, daß regelmäßige Bewegung (Fahrradfahren, Schwimmen, Walken, Joggen, Spaziergänge) gewährleistet ist.
Gesunde Ernährung  (viel Fisch, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Reis und wenig Fleisch) ohne oder mit sehr wenig "Fast-Food" wie Pommes, Currywurst und Pizza ist ebenso als präventive Massnahme sehr zu empfehlen.

 

Verhaltensregeln in einer Notsituation

+ Notruf 112
+

Lagerung des Patienten mit erhöhtem Oberkörper bzw. in stabiler Seitenlage bei Bewusst-seinsstörungen

+ Blutdruckmessung
+ Blutzuckermessung
+ Körpertemperaturmessung
+ Information der Notärzte über Medikamenteneinnahme
+ Klinik mit einer „stroke unit“ aussuchen (meist Universitätskliniken)
 
Selbsthilfegruppen

Betroffene, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren, finden im Internet viele hilfreiche Infor-mationen -  z.B.  www.schlaganfall-hilfe.de  (hier ist auch der Risiko-Test zu empfehlen!).

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zuletzt aktualisiert am 02/11/2017
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