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Haut-Sache OK ?

Die Haut stellt die physische Grenze zwischen unserem Körper und der Umwelt dar.
Gleichzeitig ist sie das größte Sinnesorgan des Körpers, mit dem Hitze und Kälte, Zärt-lichkeiten, Schmerz und Druck wahrgenom-men werden. Da die menschliche Haut auch das Alter und oft sogar den Gesund-heitszustand eines Menschen verrät, wird sie – oft unbewusst – als wichtiger Faktor der Attraktivität wahrgenommen.

 

Hauttyp normale Haut

Die normale Haut ist glatt, geschmeidig und ebenmäßig. Das verwendete Kosmetikprodukt sollte den natürlichen Hydrolipidfilm der Haut schützen. Es sollte die Barrierefunktion und die Widerstandsfähigkeit erhalten sowie die Haut vor Umwelteinflüssen schützen.

 

Feuchtigkeitsarme, fettarme und trockene Haut

Es liegt eine allgemeine Verminderung der Drüsentätigkeit vor. Dieser Hautzustand tritt anlagebedingt oder mit zunehmendem Alter auf. Die Feuchtigkeit verdunstet auf der Hautoberfläche, die Hauttalgproduktion ist reduziert. Nach der Reinigung spannt die Haut, es liegen trockene zur Schuppenbildung neigende Hautpartien vor, was zur Entstehung von Mimikfältchen führen kann.
Das zu diesem Hautbild passende Kosmetikum sollte den Talgfluss regulieren, den Hydrolipidfilm wiederherstellen, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut steigern und das Wasserbindungsvermögen erhöhen.

 

Reife Haut

Neben den Merkmalen der trockenen und fettarmen Haut weist die reife Haut noch folgende Besonderheiten auf:
Sie zeigt eine unregelmäßige Verhornung, neigt zu Mitessern und zu sogenannten Alterswarzen. Die Haut speichert weniger Fett und Feuchtigkeit. Die Bildung von Collagen und Elastin läßt nach.Als Folge verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft, es bilden sich tiefe Fältchen.
Ein für diesen Hauttyp in Frage kommendes Kosmetikum sollte Wirkstoffe enthalten, die die abgestorbenen Hautzellen beseitigen. Dadurch gelangen neu gebildete Zellen schneller an die Oberfläche und Fältchen können gemildert werden.

 

Mischhaut

Dieser Hauttyp ist leicht zu erkennen an der sogenannten „T-Zone“. Der Bereich Stirn-Nase-Kinn ist eher fettig und neigt zu Unreinheiten. Die Seitenpartien sind meist trocken und leiden unter mangelnder Hautfeuchtigkeit.
Auch hier muss ein Kosmetikum den Talgfluss regulieren und den unterschiedlichen Hautpartien ihr natürliches Gleichgewicht zurueckgeben.

 

Ölige, unreine Haut

Gekennzeichnet durch übermäßige Talgproduktion, die bedingt ist durch hormonelle Veränderungen in Pubertät und Klimakterium. Durch eine schlechte Durchblutung erscheint die Haut farblos und blass. Großporigkeit und Fettglanz lassen den Teint unregelmäßig erscheinen. Die in den Talgdrüsen lebenden Propionibakterien rufen oft mit anderen auf der Haut lebenden Keimen Entzündungen hervor.

 

Empfindliche Haut

Empfindliche Haut bezeichnet man nicht als Hauttyp sondern als Hautzustand. Sie kann in jedem Alter und bei jedem Hauttyp auftreten. Empfindliche Reaktionen zeigen sich besonders nach der Hautreinigung, durch Umwelteinflüsse, bei Temperaturschwankungen und bei Sonneneinstrahlung: Juckreiz, Rötungen, „Brennen“ der Haut.

Zu vermeiden sind:
Durchblutungsfördernde Zubereitungen, Peelings, intensive Sonnenbäder, extreme Temperatur-unterschiede und Massagen.

Die Kosmetika müssen:
Die Haut beruhigen, den Juckreiz stillen, die Hautbarriere stärken, die Haut schützen.

Zur Reinigung eignen sich Reinigungsmilch und alkoholfreie Gesichtswässer.

 

Couperose

Bei diesem Hautzustand handelt es sich um einen Elastizitätsverlust der Kapillargefäßwände.
Leicht erkennbar an den Rötungen im Wangenbereich. Diese Gefäße haben die Fähigkeit verloren, sich je nach Bedarf zu verengen oder zu erweitern, und schimmern durch die dünne Epidermis hindurch.
Die hier anzuwendenden Kosmetikprodukte sollten spezielle gefäßwirksame und schützende Wirkstoffe enthalten. Der UV-Schutz muss gesichert sein. Deckende Cremes oder Puder mit grünen Pigmenten kaschieren als Komplementärfarbe zu Rot optisch die roten Äderchen.

 

Augenpartie

Die Haut rund um die Augen ist besonders empfindlich, da sie aufgrund der geringen Hautdicke, dem fehlenden Unterhautfettgewebe und den nur wenig vorhandenen Talgdrüsen zu Augenschatten, Schwellungen und Reizungen neigt. Hinzu kommen noch die ständige Beanspruchung durch Lidbewegungen und der individuellen Mimik. Um Irritationen zu vermeiden, sollen Augenpflegeprodukte leicht zu verteilen und frei von spreitenden , kriechenden Ölen sein.  Es werden gerne ölfreie Hydrogele mit abschwellender und festigender Wirkung verwendet.

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zuletzt aktualisiert am 02/11/2017
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