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Themenbereich Ungeziefer - Insektizide

Die Wirkstoffe von Baygon und ihre Sicherheit
 

Die zentrale Anforderung an Haushaltsinsektizide zielt gleichzeitig auf zuverlässige Wirkung gegen Ungezieferbefall und auf absolute Sicherheit. Einer der wichtigsten Grundsätze für die Entwicklung und Herstellung eines Insektizides lautet deshalb:
"So wenig Wirkstoff wie möglich - so viel Wirkung wie nötig".
Carbarnate sind Salze und Ester der Carbamidsäure. Es sind Kontakt und Fraßgifte mit besonders langer Wirkdauer. Durch Ihre austreibende Wirkung (flushing-effect), setzen sich die Schädlinge bei gezielter Anwendung direkt dem Insektizid aus, weil sie aus ihren Verstecken flüchten. Das Carbamat Propoxur ist im Insekten und Ungezieferspray enthalten.
 

Intensive Forschungsarbeit und kontinuierliche Produktbeobachtung gehören zur selbstverständlichen Sorgfaltspflicht des Herstellers. Um eine effektive, einfache und sichere Handhabung von Haushaltsinsektiziden zu gewährleisten, werden deshalb die Wirksamkeit der verwendeten Wirkstoffe, ihre Toxikologie und ihre Verträglichkeit eingehend getestet. Hinsichtlich der Wirksamkeit stehen dabei insbesondere die Artspezifität, die Stabilität und die Konzentration der Wirkstoffe im Mittelpunkt des Interesses. Aber auch äußere Merkmale wie Entflammbarkeit, Sprühverhalten und Abgaberate werden fortlaufend geprüft und immer wieder verbessert:
Baygon-Insektizide sind schwer entflammbar, die Sprays lassen sich optimal verteilen, die Wirkstoff-Abgaberate ist sehr genau dosiert.
Bei sachgerechter Anwendung sind Baygon-Haushaltsinsektizide grundsätzlich sicher:
Sehr geringe, aber hochwirksame Inhaltsstoffe halten die Umweltbelastung gering und sorgen dafür, daß Menschen und Haustiere nicht gefährdet werden. Menschen mit erhöhter Hautempfindlichkeit und Kleinkinder jedoch sollten den direkten Kontakt mit Haushaltsinsektiziden vermeiden:
Bei ihnen kann es aufgrund ihrer generell niedrigeren Reizschwelle zu einer Beeinträchtigung des Wohlbefindens durch Hautreizungen oder Hustenreiz führen.
 

Zur Zeit gibt es für Hausinsektizide in Deutschland noch keine Zulassungspflicht - anders als bei Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft. Schon lange setzt sich Bayer für die Schaffung amtlicher Zulassungsbeschränkungen ein, um noch höhere Sicherheit zu gewährleisten und den Verbraucherschutz objektiv zu verbessern. Sowohl der Konsument als auch die bei richtiger Anwendung ungefährlichen Produkte könnten vor Panikmache und Desinformation durch z.T. unseriöse Wissenschaftler geschützt werden - ein wünschenswerter Nebeneffekt einer Zulassungspflicht für Haushaltsinsektizide.

Baygon-Produkte enthalten Wirkstoffe der im folgenden beschriebenen Wirkstoffgruppen Carbamate, Phosphorsäureester und Pyrethroide.
 

Carbamate
Carbamate sind Salze und Ester der Carbamidsäure. Es sind Kontakt- und Fraßgifte mit besonders langer Wirkdauer.Durch Ihre austreibende Wirkung (flushing-effect), setzen sich die Schädlinge bei gezielter Anwendung direkt dem Insektizid aus, weil sie aus ihren Verstecken flüchten. Das Carbamat Propoxur ist im Insekten- und Ungezieferspray enthalten.
 

Phosphorsäureester
Phosphorsäureester sind Organophosphorverbindungen, die vor allem im Pflanzenschutz Anwendung finden. Je nach Wirkstoff können sie als Fraß- oder Kontaktgift sowie als Atemgift wirken. Sie haben sowohl eine sehr gute Sofort- als auch eine hervorragende Langzeitwirkung gegen kriechendes und fliegendes Ungeziefer. Das Phosphorsäureester Dichlorvos (DDVP) ist Bestandteil des Insektenstrips, Phoxim wird als Mittel gegen Ameisen unter anderem in der Armeisenköderdose verwendet. Chlorpyrifos ist der Wirkstoff in den Ungezieferköderdosen.
 

Pyrethroide
Pyrethroide sind Ester, das heißt Verbindungen aus Säuren und Alkoholen. Es gibt Kurz- und Langzeitpyrethroide. Bei den in Baygon verwendeten Pyrethroiden handelt es sich ausschließlich um Kurzzeitpyrethroide. Unter allen Insektiziden sind Pyrethroide die modernste und am besten untersuchte Wirkstoffgruppe. Da sie ganz gezielt auf die Nervenzellen der Insekten einwirken, ist nur ein sehr geringer Wirkstoffeinsatz nötig, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Die Wirkung gegenüber Warmblütern ist um das 1.000- bis 10.000-fache geringer als bei Insekten. Im übrigen wandelt der menschliche Organismus Pyrethroide mit Hilfe von Enzymen schnell in unwirksam Stoffwechselprodukte um. Der neueste von Bayer entwickelte Pyrethroidwirkstoff ist Transfluthrin. Dieses Kurzzeitpyrethroid wirkt hochgradig selektiv, also sehr gezielt auf die Schadinsekten. Die besonderen chemischen Eigenschaften dieses Wirkstoffs ermöglichen eine große Wirkung bei sehr geringer Wirkstoffmenge. Pyrethroide werden in Form von Tetramethrin für Insektensprays, d-Allethrin für das Elektro-Insektenfrei, Bioallethrin für das Elektro-Mückenfrei und dem Wirkstoff Transfluthrin für Insekten- und Ungezieferspray, sowie Mottenkissen und -papier eingesetzt.

 
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zuletzt aktualisiert am 02/11/2017
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