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Themenbereich Inkontinenz - Leben mit Inkontinenz

Leben mit Inkontinenz
 

Ein häufiges Problem
Für die meisten Menschen ist Inkontinenz ein heikles, mit vielen Tabus behaftetes Thema.
Obwohl sich die Einstellung zu diesem Problem in den letzten Jahren geändert hat, verschweigen viele an Inkontinenz leidende Menschen ihr Problem, anstatt offen darüber zu reden.
Hauptsächlich liegt es daran, daß wir nicht gewohnt sind, über die alltäglichen Funktionen unseres Körpers zu sprechen. Außerdem wissen die Wenigsten über die Ursachen von Inkontinenz Bescheid.
 

Sie sind nicht allein
Inkontinenz ist vermutlich das in Westeuropa am weitesten verbreitetste, jedoch am wenigsten bekannteste Problem. Statistiken zufolge sind zwischen 5 und 8 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Obwohl Menschen aller Altersgruppen an Harninkontinenz leiden, tritt sie doch häufiger bei älteren Menschen auf.
 

Ein Symptom, keine Krankheit
Wenn jemand die Entleerung seiner Harnblase nicht mehr richtig unter Kontrolle hat, spricht man in der Medizin von "Inkontinenz". Es ist keine Krankheit, sondern ein Symptom für mangelhafte Körperfunktionen. Sie ist auch keine normale Alterserscheinung, allerdings eine häufige Begleiterscheinung des Älterwerdens.
 

Ursachen
Inkontinenz kann in verschiedenen Situationen und in unterschiedlichem Ausmaß auftreten. Sie hat immer eine Ursache, und in den meisten Fällen ist auch irgendeine Form der Behandlung möglich. Deshalb ist es wichtig, daß man sein Schamgefühl überwindet und sich einem Arzt anvertraut, damit er aufgrund einer Untersuchung die Diagnose stellen kann.
Es gibt zahlreiche Formen, hauptsächlich leiden Frauen unter Streß-Inkontinenz, Drang-Inkontinenz und Überlauf-Inkontinenz. Männer dagegen leiden unter Überlauf-Inkontinenz bei Prostatavergrößerung und unter Drang-Inkontinenz. Untersuchungen ergaben, daß jede zehnte Frau (10%) unter Stressinkontinenz leidet.
 

Die ersten Anzeichen
Die meisten Menschen tun die ersten Anzeichen als bloßes "Malheur" ab. Anfangs verliert man meist nur kleine Mengen Urin, im allgemeinen wird dies aber dennoch als äußerst peinlich empfunden. Normalerweise glauben die Betroffenen, es handle sich um einen vorübergehenden Zustand, so daß es sich nicht lohnt, darüber zu sprechen oder sich von einem Arzt untersuchen zu lassen solange nur sonst niemand etwas davon merkt. Frauen verwenden oft Monatsbinden, während sich Männer mit Toilettenpapier behelfen.
Wenn diese kleinen "Malheure" während Wochen oder Monaten immer wieder auftreten, ist die Reaktion individuell verschieden. Manche Menschen suchen einen Arzt auf, in der Hoffnung, daß sich das Problem leicht lösen läßt. Andere stellen ihren ganzen Lebensstil um; sie tragen doppelte Unterwäsche und bleiben möglichst zu Hause in der Nähe einer Toilette.
 

Ein Bestandteil des Lebens?
Das muß aber nicht so sein! Den meisten Menschen, die Probleme mit Harninkontinenz haben, kann durch eine richtige Diagnose, eine adäquate Behandlung und eine entsprechende Beratung über geeignete Schutzmittel enorm geholfen werden.
Der erste Schritt ist eine offene Aussprache. Wenn Sie mit Inkontinenz zu leben haben, müssen Sie sich darüber klar werden, daß es ein medizinischer Zustand ist, der professioneller Hilfe und einer speziellen Behandlung bedarf.

 
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zuletzt aktualisiert am 02/11/2017
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