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Themenbereich Frauen - Ladykiller Nr.1: Herzinfarkt

Wissen um Infarktrisiko kann Leben retten


Empfindsames Frauenherz:
Natürlich haben die Risikofaktoren, denen sich Frauen in den letzten Jahren aussetzen, zugenommen.
Rauchen, Übergewicht, ein hoher Cholesterinspiegel im Blut, ein unbehandelter Bluthochdruck, die Anti-Baby-Pille, Bewegungsmangel, Stress - all das sind Faktoren, die einen Infarkt begünstigen können.
Auch die Hormonersatztherapie, von der man früher annahm, sie könnte Frauen nach den Wechseljahren vor einem Herzinfarkt schützen, ist heute umstritten. Aber das sind nicht allein die Gründe, warum Frauen häufiger am Infarkt sterben als Männer. Die Unwissenheit vieler Frauen um diese Krankheit ist eine der Hauptursachen.


Wie entsteht der Herzinfarkt?
Bei einem Herzinfarkt stirbt ein Teil des Herzmuskels durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes ab. Diese so genannten Koronararterien versorgen normalerweise das Herz mit Nährstoffen und Sauerstoff. Wird eines dieser Gefäße durch ein Blutgerinnsel verstopft, stirbt das nicht mehr versorgte Herzmuskelgewebe relativ schnell ab. Das kann nur verhindert werden, wenn es Medizinern gelingt, innerhalb weniger Stunden nach einem solchen Ereignis das verschlossene Gefäß wieder zu öffnen.
Daher sollte jeder bei Verdacht auf einen Herzinfarkt so rasch wie möglich im Krankenhaus behandelt werden: Denn die Chance zu überleben, aber auch die Belastbarkeit und Lebensqualität danach hängen unter anderem davon ab, wie schnell der Verschluss der Herzkranzgefäße mit Medikamenten beseitigt oder mit einem Ballonkatheter aufgedehnt werden kann.


Das Herz unter der Brust nicht vergessen
Die American Heart Association startete in diesen Tagen die Kampagne ‚Go Red For Women'. Man will in den USA mit der Farbe Rot Zeichen setzen. überall dort, wo im Alltag diese Farbe auftaucht, soll sie Frauen erinnern, an ihr eigenes Herz zu denken und daran, dass der Ladykiller Nr.1 auch auf sie lauert.
"Der Kampf gegen kardiologische Erkrankungen muss so früh wie möglich begonnen werden," mahnt Prof. Dr. Sabin. "Unsere Erfahrungen im Elisabeth-Krankenhaus zeigen, Frauen rechnen nicht mit einem Infarkt und warten bei auftretenden Symptomen häufig erst einmal ab. Das kann ihnen leicht zum Verhängnis werden." Der renommierte Herzspezialist aus Essen appelliert an alle Frauen, die aufgezeigten Beschwerden ernst zu nehmen: "Jede Frau sollte sich darüber bewusst werden, dass auch ihr ein Herzinfarkt drohen kann. Sie sollte sowohl die Frühwarnzeichen als auch die spezifisch weiblichen Symptome eines Infarktes kennen, damit im Ernstfall nicht wertvolle Zeit verstreicht! Es ist gut, dass Frauen in Gesundheitsfragen nicht solche Vorsorgemuffel und häufig so desinteressiert sind wie viele männliche Patienten. Sie sollten ihren Focus aber erweitern und nicht nur geschlechtsspezifische Krankheiten im Auge haben.
Vergessen Sie nicht Ihr Herz unter der Brust!"

 
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zuletzt aktualisiert am 02/11/2017
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