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Themenbereich Blutkreislauf - Schutz vor Arteriosklerose

Schutz vor Arteriosklerose

Wehren Sie die freien Radikale ab. Arteriosklerose führt zu Schlaganfall und Herzinfarkt. Bei der Entstehung dieser gefährlichen Erkrankung spielen auch freie Radikale eine Rolle. 

Freie Radikale sind hochaktive Teilchen. Sie sind Bestandteil jedes Stoffwechselgeschehens. Der Körper stellt sie im Kampf gegen eindringende Krankheitserreger selbst her. Sie können Bakterien und andere Keime abtöten. Freie Radikale arbeiten also eigentlich im Sinne unserer Gesundheit. Was macht sie dann letzten Endes schädlich? 

Freie Radikale sind gefährlich, wenn sie im Übermaß entstehen. Sie greifen dann nicht nur Krankheitskeime, sondern auch körpereigene Substanzen an. Ihre bevorzugten Opfer sind dabei ungesättigte Fettsäuren. 

Die durch die freien Radikale leicht angreifbaren ungesättigten Fettsäuren sind auch Bestandteile des Ñbösenì Cholesterins, des LDL-Cholesterins. Der Schlüsselprozeß für die Entstehung der Arteriosklerose ist, daß die freien Radikale die Fettsäuren des LDL-Cholesterins angreifen und verändern, sie oxidieren sie. Wird das LDL-Cholesterin durch freie Radikale verändert, droht Gefahr: Das oxidierte LDL Cholesterin lagert sich wesentlich leichter an der Gefäßinnenwand an als das unveränderte Cholesterin. 

Gleichzeitig werden durch das veränderte LDL-Cholesterin Botenstoffe ins Blut ausgesendet, die immer neue Blutzellen zum Ort des Geschehens locken. So lagern sich auch verstärkt Zellen aus dem Blut in die Gefäßwand ein, sie bilden einen Belag. Das Gefäß verengt sich jetzt mehr und mehr. Der Blutdurchfluß ist immer stärker behindert. 

Wie können Sie dem Angriff der freien Radikale und so gleichzeitig der Arteriosklerose vorbeugen?
Zum einen können Sie den Blutfettspiegel senken, wenn er zu hoch ist. Dann ist einfach weniger LDL-Cholesterin da, das durch die freien Radikale angegriffen werden kann. Die freien Radikale übernehmen dann wieder  ihre eigentliche Schutzfunktion. Um den Blutfettspiegel zu senken, sollte man möglichst cholesterinarm essen. Reicht das nicht aus, helfen blutfettsenkende Medikamente. 

Außerdem können Sie versuchen, die Oxedationsprozesse zu verlangsamen oder zu verringern. An dieser Stelle kommen die Radikalfänger ins Spiel. Sie verhindern, daß es zu Oxidationsprozessen kommt. Zu den Radikalfängern gehören die Vitamine E und C und Betacarotin. Der wirksamste Radikalfänger zur Vorbeugung der Arteriosklerose ist vorallem Vitamin E. 

Wie kommt die Schutzwirkung von Vitamin E zustande?
Witamin E kann man sich wie eine Art Wall vorstellen, es schützt das LDL-Cholesterin vor der Oxidation durch die freien Radikale. Bevor die freien Radikale das Cholesterin angreifen, werden sie vom Vitamin E abgefangen. So fängt es die schädliche Wirkung der freien Radikale ab. Dabei verändert es selbst seine Struktur. 

Gibt es für die positive Wirkung von Vitamin E schon Beweise? 
Es gibt in dieser Richtung viele Untersuchungen. Eine davon ist die CHAOS-Studie. Daran nahmen Patienten mit koronarer Herzkrankheit, einer Verengung der Herzkranzgefäße, teil. Die koronare Herzkrankheit ist auch eine Folge der Arteriosklerose. Die Patienten hatten also ohnehin ein erhöhtes Herzinfarktrisiko. Ein Teil dieser Patienten nahm hochdosiert Vitamin E ein, die anderen Patienten nicht. Die Studie ließ zumindest einen Trend erkennen: Die Patienten, die Vitamin E einnahmen, erlitten seltener einen Herzinfarkt als Patienten ohne Vitamin E. 

Wie hoch würden Sie das Vitamin E dosieren? 
400 Milligramm am Tag reichen aus. Das ist in etwa die Menge, die der Körper auch verarbeiten kann. 

Genügt denn eine Vitamin-E-reiche Ernährung mit vielen pflanzlichen Ölen nicht? 
Nein, die durchschnittliche tägliche Vitamin-E-Aufnahme mit der Nahrung liegt nur bei 11,5 Milligramm. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 12 Milligramm pro Tag. Das reicht aber beides nicht aus, um der Arteriosklerose vorzubeugen. 

Vitamin C, E, Betacarotin und Selen - so fangen sie Radikale ab
Der Körper schützt sich auch selbst vor dem Angriff der schädlichen freien Radikale: Das körpereigene Enzym Glutathionperoxidase kann freie Radikale abbauen. Es ist aber auf Hilfe angewiesen: Um richtig zu arbeiten, braucht es die Unterstützung des Spurenelements Selen. Auch wer unter Selenmangel leidet, ist deshalb stärker dem Angriff durch freie Radikale ausgeliefert.
Vitamin E und die Vitamin-A-Vorstufen Carotin und Betacarotin fangen die freien Radikale in der Zellwand ab. Sie entgiften so zwar die schädlichen Radikale, werden dabei aber selbst hochreaktiv. 

Vitamin C hilft 
Das (Beta)carotin gibt die aufgenommene überschüssige Energie als Wärme ab. Das Vitamin E ist auf Hilfe angewiesen, um sich zu regenerieren. Hier kommt Vitamin C zum Einsatz: Vitamin C ist in der Lage, das Vitamin E zu regenerieren. Vitamin E und C ergänzen sich also in ihrer Wirksamkeit. 
Vitamin C hat aber im Kampf gegen freie Radikale noch eine weitere Aufgabe: Es fängt die schädlichen Teilchen im Inneren der Zellen ab. Sie können Ihrem Körper helfen, überschüssige freie Radikale abzufangen: In der Apotheke bekommen Sie Präparate, die Vitamin C, E und Betacarotin kombiniert mit Selen enthalten.
 

 
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zuletzt aktualisiert am 02/11/2017
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